Unser  Schulleben


Hier informieren wir Sie über alles, was gerade so läuft an unserer Schule...


BEWERBUNGSPLANSPIEL der 8.Klassen 2020/21

An der Mittelschule Miesbach fand am 20.07. das jährliche Bewerbungsplanspiel für die 8. Klassen statt. Ziel dieses Projekttages ist, die Schülerinnen und Schüler durch gespielte Bewerbungsgespräche auf zukünftige Bewerbungssituationen vorzubereiten. Dazu wurden 20 Firmenchefs, Ausbilder und Personalverantwortliche an die Schule eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler führten jeweils zwei Bewerbungsgespräche und erhielten danach eine Rückmeldung, was sie gut gemacht hatten und was sie noch verbessern können. Zudem mussten alle Schüler einen Allgemeinwissenstest und bei Bedarf Tests aus den Bereichen Medizin, Büroorganisation oder Konzentration durchführen. Wer noch unschlüssig war, wo es beruflich hingehen soll, konnte sich vom zuständigen Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit beraten lassen. Das Bewerbungsplanspiel findet bereits seit vielen Jahren an der Mittelschule Miesbach statt und wird jedes Jahr sehr gut von Schülerinnen und Schülern sowie Chefs angenommen. Besonders motivierte SchülerInnen schafften es auch, bei diesem Projekttag erste Kontakte zu Firmen zu knüpfen, um später dort ein Praktikum zu absolvieren.


Leise rieselt der Schnee....

Mega kreativ waren die Schüler bei Frau Salmen in der Schneewerkstatt: Der Schneemann kommt nie aus der Mode - wie man sieht - und wird immer wieder in tollen neuen Varianten erbaut. Aber auch die Mischung aus Feuer und Eis ist eine tolle Kombination! Schade, dass schon wieder alles taut...


 

Vorlesewettbewerb

 

Unter erschwerten Bedingungen fand dieses Jahr der 62. Vorlesewettbewerb der Mittelschule Miesbach statt: Trotz oder gerade wegen der schwierigen Corona-Situation war es der Lesebauftragten der Mittelschule Miesbach Catrin Troppmann wichtig an der Tradition des jährlichen Vorlesewettbewerbs festzuhalten. Denn gerade in Quarantänezeiten kann ein gutes Buch über fehlende Freunde hinwegtrösten und steigert nebenbei die Lesemotivation unserer Kinder.

 

So durften diesmal nur die Besten aller 6.Klassen hinter einer Glasscheibe sitzend ihr Können zeigen. Und da die Mimik beim Vorlesen eine entscheidende Rolle spielt, konnte so auch auf Masken verzichtet werden. Die Jury - bestehend aus Bürgermeister Hr. Braunmiller, Schulleiterin Frau Ostermeier, Elternbeiratsvorsitzende Frau Egger, dem Lehrer Hr. Thiel, der Schülersprecherin Anna S. und dem Vorjahressieger Constantin Bleich - hatten die schwere Aufgabe aus den Klassensiegern Adriana Estner, Barbara Widmann, Veronika Braungart, Luca Esposito, Francesca Soro und Aleksandar Sabatus den Schulsieger zu ermitteln:

 

In der ersten Leserunde mussten die Kandidaten zuerst einen selbstgewählten und vorbereiteten Text vortragen. Hier gab es ein knappes Kopf-an-Kopf- Rennen und es waren kaum Unterschiede in den Darbietungen zu hören, da alle Schüler sehr gute Leserinnen und Leser waren.

 

In der 2. Leserunde ging es dann mit den vorgegebenen Texten, die Frau Troppmann sorgfältig auswählte, zur Sache: "Burg Schreckenstein" von Mark Stichler jagte den Schülern so gar keinen Schrecken ein und wurde von allen souverän vorgetragen. Da es aber einen Sieger geben musste, rangen sich die Schiedsrichter in einem knappen Entscheidungskampf zu folgenden Platzierungen durch:

Der 1.Platz ging an Adriana Estner, den 2ten Platz belegte Veronika Braungart und auf den 3ten Platz findet sich Barbara Widmann.

 

Herr Braunmiller überreichte den stolzen Siegern tolle Buchpreise und Gutscheine, die vom "Buch am Markt" und der Stadt Miesbach gestiftet wurden. Herzlichen Glückwunsch den Siegern und vielen Dank den Sponsoren!



Der Nikolaus kommt...

Am 4. Dezember verkleideten wir, 3 Schüler der 10. Klasse, uns mit Hilfe der Schülersprecher als Nikolaus und Engel. Der Grund dafür war der anstehende Nikolaustag am Wochenende.

 

Wegen der Pandemie durften wir uns nur kurz in den einzelnen Klassen aufhalten, die Zeit reichte jedoch, um jedem Schüler einen Schokoladennikolaus zu übergeben und somit den Schulalltag etwas aufzulockern und zu versüßen.

 

Die übrigen Nikoläuse wurden an die Lehrer, unsere Rektorinnen und natürlich an Frau Fessl verteilt, die sich alle über den weihnachtlichen Gruß sehr freuten.

 


 

Ein paar Fragen an Maria, unsere Bundesfreiwilligendienstlerin (Bufdi):

“Hoffnung auf Klärung des eigenen beruflichen Wegs“

 

Viele junge Erwachsene haben nach ihren Abschlussprüfungen das Kapitel "Schule" für immer ad acta gelegt.

Wohl auch oft mit Freude und Erleichterung, schulischer Prüfungsstress und ungeliebte Fächer gehören nun der Vergangenheit an.

Es lohnt sich aber für einen persönlich, unter ganz anderen Bedingungen seine Schulzeit zu verlängern.

Maria Bernlochner, die diesjährige Bundes-freiwilligendienstleistende an der Mittelschule Miesbach, berichtet im folgenden Interview darüber.

 

01.

Interviewer: „Zu deiner Person: Alter, Wohnort, Hobbys und Berufswunsch?“

Maria: „Mein Name ist Maria Bernlochner, und ich bin 17 Jahre alt. Mein Wohnort ist Fischbachau, genauer gesagt Elbach. Hobbys von mir sind Lesen, Treffen mit Freunden und das Geigenspiel. Hinsichtlich des Berufswunsches habe ich noch Klärungsbedarf, da ist Vieles noch in der Schwebe. Ich weiß es zurzeit einfach noch nicht so genau.“

 

02.

Interviewer: „Was war damals deine Motivation, dich für die ´Bufdi`-Stelle an der Mittelschule Miesbach zu bewerben?“

Maria: „Eine Freundin von mir hat im letzten Jahr auch so etwas gemacht. Und sie war sehr begeistert von ihrem FSJ-Einsatz. Die gute Freundin meinte, dass diese Zeit einem wirklich dabei weiterhilft, wenn man sich noch nicht im Klaren ist, wohin es einem beruflich ziehen soll. Und genau an dem Punkt war ich. Ich hatte einfach keine Ahnung, was ich in der Zukunft tun will. Und deswegen bestreite ich nun dieses ´Zwischenjahr`. Zu dieser Entscheidung hat auch dazu beigetragen, dass ich wusste, dass die über das Schuljahr für uns Freiwilligendienstleistende angebotenen Seminartage auch deshalb interessant sind, weil man sich dort unter anderem mit der Thematik Pädagogik des Öfteren auseinandersetzt. Daran bin ich sehr interessiert.“

 

03.

Interviewer: „Was sind deine Tätigkeiten, die du im Schulalltag an der Mittelschule Miesbach über-nimmst?“

Maria: „Ich mache einiges in der Verwaltung und unterstütze unsere Sekretärin, Frau Fessl, und die Schulleitung bei der Erledigung von anfallenden Arbeiten während des Schultags. Viel Zeit verbringe ich auch bei unseren zwei Ganztagesklassen in der fünften und sechsten Jahrgangsstufe. Da bin ich u.a. bei der Mittagsbetreuung mit eingebunden. So bin ich mit den Kindern in ihrer Mittagspause draußen und gebe vorher das Mittagessen mit aus. Zudem bin ich vor Ort, wenn ein Lehrer in seiner Klasse eine zusätzliche Aufsichts- bzw. Betreuungsperson zum Beispiel bei Gruppenarbeiten benötigt. Also ich unterstütze und helfe, wo ich kann.“

 

04.

Interviewer: „Die Rahmenbedingungen für dein Freiwilliges Soziales Jahr: Seminare, Taschengeld, Betreuung, Erste-Hilfe-Kurs?“

Maria: „Es sind 25 Seminartage vorgesehen, die meist als Blockveranstaltungen über eine ganze Arbeitswoche laufen. Sie finden immer in Jugendherbergen oder Schullandheimen wie im Josefstal und in Oberaudorf statt.  Teambildung, vor allem auch mit gruppendynamischen Spielen und Herausforderungen, stand am Anfang im Mittelpunkt bei uns ´Jahresfreiwilligen`. Wir sind für unseren Einsatz an unseren Arbeitsorten rechtlich geschult worden, ein Erste-Hilfe-Kurs wurde von uns allen abgelegt. Ist natürlich eine feine Sache für diejenigen von uns, die gerade den Auto-Führerschein machen. Dort benötigt man ja einen Nachweis über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs. Die Vergütung im FSJ-Dienst ist im Bereich eines guten Taschengeldes. Wenn man wie ich mehr oder minder gerade aus der Schule herausgekommen ist, zudem noch im Elternhaus wohnt und keine großen Fixkosten im Monat zu bestreiten hat, dann ist das Auskommen mit diesem Salär völlig machbar. Das passt eigentlich perfekt. Bei Fragen im Schulalltag wende ich mich an Elisabeth, die Schulsekretärin, oder an die Schulleitung. Zu ihnen kann man immer kommen, und sie sind sehr hilfsbereit. Wenn es um Fragen über die Einsatzschule hinaus geht, dann steht mir die pädagogische Betreuungskraft unserer Seminare zur Verfügung. Christina Spohr ist Sozialpädagogin beim Kreisjugendring Miesbach und leitet die Ausbildungstage für die diesjährigen FSJ-Gruppen.“ 

 

05.

Interviewer: „Wie gefällt dir bisher das Jahr? Welche neuen Erfahrungen hast du gemacht?“

Maria: „Mir gefällt es richtig, richtig gut. Also es macht total Spaß. Man kriegt auch stets viel Freiraum bei der Erledigung der anvertrauten Aufgaben in der Schule. Ich kann auch Wünsche hinsichtlich meines Einsatzes in den Klassen äußern. Auch ist es möglich, mal in einer Klasse zu hospitieren und den Unterricht einer Lehrkraft von hinten aus mitzuverfolgen. Für mich ganz was Neues ist der Kontakt mit den Schülern im Rahmen des Schulbetriebs. Vor allem vor dem Hintergrund, dass man vor die Kinder und Jugendlichen nicht als Lehrkraft tritt, was sie ja von den „Erwachsenen“ in der Schule gewohnt sind. Wenn die Mädchen und Buben einen erst näher kennen gelernt haben, hat man als FSJ-ler einen ganz anderen, durchaus positiven Bezug zu den Kindern. Ich spiele oft mit ihnen, es besteht in diesen Situationen überhaupt kein Leistungsdruck bei dem Ein-zelnen. Bei einigen ist schon ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zu mir entstanden. Da erfährt man schon einiges von den Kindern, ob es nun Sorgen, Wünsche oder Geschichten aus ihrem Alltag sind.

 

06.

Interviewer: „Ein lustiges, aufregendes oder schönes Erlebnis in der MS Miesbach in der letzten Zeit?“

Maria: „Da fällt mir spontan gerade keines ein. Aber was ich gerade als sehr schön empfinde: Wenn ich nach Seminartagen oder Schulferien zum ersten Mal wieder auf die Schüler treffe, dann sagen sie mir oft, dass es prima ist, dass ich wieder da bin. Ich scheine ihnen schon abgegangen zu sein. Eine spannende Herausforderung stellt für mich dar, einen individuellen Zugang zu jedem Schüler zu finden. Jedes Mädchen und jeder Junge sind schon ganz eigene Persönlichkeiten, die mitunter auf die gleichen Ansprachen ganz unterschiedlich reagieren.“

 

Interviewer: „Maria, vielen Dank für dieses Interview mit vielen interessanten Einblicken in deinen diesjährigen Dienst an unserer Mittelschule Miesbach.“

 

PS:

Für ein Freiwilliges Soziales Jahr im nächsten Schuljahr 2021/22 kann man sich jetzt schon im Sekretariat der Mittelschule Miesbach bewerben. Wir freuen uns auf Dich!

 


 

"Hallo Hund"- Projekt in der 5b

 

Schulhund Fine war der Star in der Klasse 5b: Mehrere Wochen begleitete sie die Ganztagesklasse im Unterricht. Die Schüler lernten bei Frau Marchner viel Interessantes über Hundehaltung, -anatomie, Körpersprache und Verhaltensregeln im Umgang mit einem Hund.

 

Besonders gefiel den Kindern, dass sich der Hund im Unterricht frei bewegen konnte und sich zum Beispiel beim Lesen die ein oder andere Streicheleinheit oder ein Leckerli erbettelte. Fine war Anlass genug, dass oft und ausführlichst von Erfahrungen mit dem eigenen Haustier erzählt wurde oder das eigene Wissen zum Thema Hund eingebracht werden konnte. Donnerstag wurde der Lieblings-Schultag der Klasse- auch wenn nicht immer "Hundethemen" behandelt wurden: Aber selbst Rechtschreibung und Aufsatzschreiben machen mehr Spaß, wenn dazwischen eine kalte Hundeschnauze und ein wedelnder Schwanz motivieren. Am Ende gingen die Schüler und Schülerinnen ohne Scheu mit dem Tier um und konnten auch einige Tricks wie z.B. Pfötchengeben oder Bellen auf Kommando problemlos abrufen.


 

Advent, Advent...

 

Um dieser chaotische Adventszeit doch noch weihnachtliche Stimmung abzuluchsen, hat die 5. Klasse von Frau Grundbacher einen besonderen Adventskalender "produziert":

Sie erfreut uns die Wochen bis zum Weihnachtsfest mit besinnlichen Geschichten, Weihnachtsliedern und Gedichten.

 

Ganz schön kreativ unsere Jüngsten!


 

Ein Tag im Wald...

 

Am Freitag den 13. haben wir 5.Klässler zusammen mit unserer Lehrerin Frau Grundbacher einen Schultag im Wald verbracht. Auch unsere Tutoren Berni und Simon waren mit von der Partie.

Förster Michael Huber hat sich viele coole Dinge zum Thema Steinzeit überlegt.

 

Wie Jäger mussten wir zu Beginn erst einmal Spuren lesen und fanden Rehbette und einen Fuchsbau.

Als Sammler wurde uns klar, dass es um diese Jahreszeit gar nicht mehr so einfach ist Nahrung zu finden. Einzig und allein ein paar Nüsse und Sauerklee gingen noch her.

Simon hat uns zudem gezeigt, wie man mit Eicheln pfeifen kann. Das Highlight war dann das Tippi- und Lagerfeuerbauen. 1 ½ Stunden waren wir damit beschäftigt, aber es hat sich definitiv rentiert.

 

Danke für diesen tollen Tag.


 

Berufsorientierungs-Camp der 9.Klassen

 

Vom 19. bis 23. November verbrachten die 9.ten Klassen eine Woche in Königsdorf, um sich dort täglich rund um das Thema "Berufswahl" zu informieren.

 

Für die Schüler geht nun langsam aber sicher die Schulzeit zu Ende und der Start ins Berufsleben rückt immer näher. Nicht wenige Schüler wissen, bedingt durch ausgefallene Praktikas, noch nicht, welchen Ausbildungsplatz sie anstreben sollen. In Königsdorf wurden zum einen in ausgiebigen Tests ihre Fähigkeiten und Interessen herausgefunden und viele Informationen zu den verschiedensten Berufen eingeholt. Damit der Spaß nicht zu kurz kam, gab es zum anderen dazwischen immer wieder "Team-building" Spiele oder Spaziergänge an der frischen Luft. Leider musste aufgrund der Corona-Situation eine Übernachtung im Camp ausfallen, aber das änderte nichts daran, dass danach für manche Schüler der ein oder andere Berufswunsch gecancelt wurde und neue hinzukamen, an den vorher vielleicht überhaupt nicht gedacht wurde!